#9 So werden Träume wahr

Shownotes

Sie lebt ihren Traum:

Im Wochenendschnack erzählt uns Inga Scholz, wie sie als Geschäftsführerin großer Zeitungsverlage den Ausstieg wagte und sich mit ihrem Mann in Frankreich ein neues Leben aufbaute.
Heute lebt sie in der Bretagne mit den Kräften der Natur und vermietet zauberhafte Ferienhäuser.

Wer Inga persönlich kennen lernen möchte, findet mehr Informationen auf wwww.ferien-im-finistere.de oder: Begleite uns doch einfach im November. Dann nämlich laden wir zur Malreise ins Finistère.
Ingas Geschichte macht Mut, sich vielleicht lebensverändernde Fragen zu stellen:

Was ist mir nah und gibt mir Kraft?
Wie kann ich diese Kraftquelle zum wesentlichen Teil meines Alltags machen?

Und ja, Zweifel gehören dazu. Danke für diese Gespräch!

Transkript anzeigen

00:00:01: Zeit für Besuch im Haus!

00:00:02: Willkommen beim Wangen in Schnack mit Julia Vogt und Annette Schnur.

00:00:08: Heute treffen wir Inga Scholz, sie war viele Jahre lang Geschäftsführerin verschiedener Zeitungsverlage und Sprecherin der Thüringischen Zeitungsgruppe.

00:00:18: heute vermietet sie Ferienhäuser in der Britannien.

00:00:22: Wie ist das wenn so ein Traum wahr wird?

00:00:25: Und wie kommt man da hin?

00:00:41: Hallo Nettchen, hallo Inga.

00:00:44: Wo bist du denn eigentlich?

00:00:46: Genau

00:00:48: wie soll es sein am schönsten Ende der Welt fast an einer Pondura in der Britannien.

00:00:54: Ponduras, genau das war gerade eben ein bisschen... Du hast auch wegen des schlechten Wetters ein kleines bisschen schlechte Zerbindungen.

00:01:02: Da hat einen Augenblick weg!

00:01:06: Man ist hier immer schlecht verbunden weil es ist ja das Ende der welt.

00:01:09: deswegen habe ich's mir auch ausgesucht

00:01:12: Ja, genau.

00:01:12: Und da sind wir schon beim Thema.

00:01:15: Erst mal herzlich willkommen zum Wochenendschnack.

00:01:18: und es geht um Träume!

00:01:21: Wie das denn so ist wenn sie wahr werden?

00:01:26: Jule was hast du da gemacht?

00:01:28: Es klingt für mich ja schon nach einem erfüllten Traum, weil man jetzt in der Britannie lebt.

00:01:33: War das dann ein Traum von dir oder war das eher zu voll?

00:01:38: Oder was machst Du überhaupt?

00:01:41: Ja genau, was mache ich eigentlich in der Britannien?

00:01:43: Also ja das ist eigentlich eine gute Frage und nach der Einladung habe ich mich selber gefragt war es eigentlich mein Traum.

00:01:50: War das etwas was ich?

00:01:52: wenn ihr mich vor zwanzig Jahren gefragt hätte hätte ich es als Traum bezeichnet in der britannie zu leben und dann hätte ich wahrscheinlich nein gesagt.

00:02:01: Das war gar nicht meinen Traum.

00:02:04: also ich hab vorher was ganz anderes gemacht und das war eigentlich mein traum.

00:02:11: Das

00:02:12: hat sich so im Laufe meines Lebens eigentlich eher dahin entwickelt, dass es mein Traum wurde.

00:02:19: Also das kam sozusagen aus dem ersten Traum... ...wurde der Zweite geboren.

00:02:25: So muss man das vielleicht sagen.

00:02:27: Was war das?

00:02:27: War das dein erstes?

00:02:30: Der

00:02:30: mal merkt wir sind irgendwie schon seit bald zwanzig Jahren

00:02:33: eingespielt!

00:02:37: Ja, also der erste.

00:02:38: Ich habe eigentlich immer auf meinen Traum hingearbeitet.

00:02:42: ich wollte gerne Tageszeitung machen.

00:02:46: das wollte schon immer mein ganzes Leben.

00:02:52: Und ja, ich bin.

00:02:54: also nachdem ich mein Abitur gemacht habe, hab' ich eine Verlagsleere gemacht.

00:02:58: Also eine Lehre als Verlachskauffrau und dann habe ich Medienmanagement studiert und da bin ich eingestiegen in die Verlachtsbranche, in die Tageszeitungsbranche und da habe bis vor zwölf Jahren gearbeitet und habe große Tageszeitungverlage geleitet.

00:03:18: auf der Geschäftsführer-Ebene.

00:03:19: Ich bin also nicht Journalistin, sondern ich habe die Management.

00:03:24: Du

00:03:25: bist die andere Seite.

00:03:27: Ja, genau, ich bin in der anderen Seite.

00:03:31: Genau das habe ich gemacht und das wollte ich auch immer machen und da hatte ich meine Familie aus einer... Also meine Familie ist eigentlich eine Tageszeitungsfamilie und deswegen wollte ich die Tradition quasi fortsetzen und habe mich da rein entwickelt und das habe Ich immer sehr gerne gemacht.

00:03:52: Das war mein erster Geburt!

00:03:57: Das ist ja nicht so, also dann denkt man okay jetzt hat sie das geschafft.

00:04:00: und wie war das wenn du jetzt... Also das war dein Traum?

00:04:04: Dann hast du den Traum gelebt.

00:04:06: Wie war

00:04:07: das?

00:04:09: Das war toll ich habe das wirklich gerne gemacht Und die Zeiten waren ja auch sehr herausfordernd für Tageszeitungsverlage, als ich dann noch tätig war und jetzt immer noch.

00:04:21: Oder jetzt wieder?

00:04:23: Ja, es wird gar nicht mehr auf.

00:04:28: Das war für mich genau das, was ich machen wollte, was sich nicht so bemerkt habe, dass ich ein Leben auf der Überholspur geführt habe... Ja, ich bin sehr in die Substanz gegangen.

00:04:46: Das war anstrengend!

00:04:47: Hat dich selber so ein bisschen vergessen weil du so viel im Außen warst?

00:04:51: Nein... Ich habe überhaupt nichts für mich gemacht.

00:04:55: Eigentlich nur gearbeitet.

00:04:57: Zwölf, vierzehn Stunden am Tag.

00:04:59: Ich hab schlecht gegessen und keinen Sport gemacht.

00:05:02: Ich hatte eigentlich keine Freunde, weil ich sowieso keine Zeit hatte.

00:05:06: Ich war mit dem Kopf immer in der Firma, ich habe auch am Wochenende gearbeitet und ja also ich hab eigentlich nur gearbeitet.

00:05:15: Und das war mein ganzes Leben!

00:05:17: Das ist mir dann auf einmal vor die Füße oder auf die Füsse gefallen so muss man das sagen.

00:05:23: Es kam... wie soll man das jetzt vorsichtig ausdrücken?

00:05:28: Wir sind geschieden meine Gesellschaft da und ich im Einvernehmen.

00:05:35: Wir waren aber nicht so einvernehmlich, wie es nachher hieß in der Pressemitteilung.

00:05:39: Wir hatten einfach strategische unterschiedliche Auffassungen, wie man eine Tageszeitung durch schwierige Zeiten geleitet und wir haben uns dann getrennt.

00:05:49: Und ich habe dann nach fünfzehn Jahren die Zeitung überlegt, ich muss jetzt mal Pause machen oder erst einmal durchatmen.

00:05:57: Ich muss jetzt erstmal überlegen ob das so weitergehen kann oder nicht.

00:06:03: Würdest du sagen, das hatte die Qualität einer Krise oder eher eine Pause für dich?

00:06:09: Also ich würde sagen damals hätte ich es als Pause bezeichnet.

00:06:12: Aber im Nachgang würde ich sagen, nee, das war schon ne Krise!

00:06:16: Das war schon ein bisschen mehr als Pause weil... Ich habe festgestellt, ich habe mir einen Jahr Zeit genommen.

00:06:23: Ich hab gesagt, ich mache jetzt einen Jahr gar nix und gehe in mein Ferienhaus in die Britanie.

00:06:32: Da hatte ich nämlich ein Ferienhaus für mich gekauft.

00:06:35: Und da werde ich einfach mal atmen und ich habe gemerkt, dass sich in diesem einen Jahr eigentlich nichts geschafft hat.

00:06:44: Also ich hab einfach tatsächlich nur geatmet.

00:06:47: Sonst habe ich gar nichts gemacht!

00:06:49: Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht wie es weitergehen soll.

00:06:52: Ich habe keine Gedanken mehr darüber gemacht was ich danach tun will.

00:06:59: einfach um runterzukommen und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin mir gar nicht sicher ob ich nach einem Jahr runtergekommen war.

00:07:05: Ich war glaube ich immer noch auf hundertundundundachtzig.

00:07:09: Erstaunlich ne?

00:07:09: Wenn ich das so höre... Ein ganzes Jahr lang eigentlich nur Erholung!

00:07:13: Nur?!

00:07:15: Also ein irre Nachholbedarf, ne?

00:07:17: Ja, am Anfang habe ich nur geschlafen.

00:07:20: Konntest du dir das erlauben?

00:07:21: Also war das okay für dich.

00:07:22: oder hast du immer gedacht, ah also ich bin ja jetzt irgendwie hier nutzlos?

00:07:27: Oder naja welche alten Glaubenssätze auch immer einem da so hochkommt.

00:07:30: Da konnte ich damit umgehen ehrlich gesagt gar nicht.

00:07:32: Ich habe immer gedacht was mache ich hier?

00:07:34: Ich muss was arbeiten!

00:07:35: Ich muss etwas tun.

00:07:37: Ich muss dies noch machen.

00:07:38: Ich war ja auch mit dem Kopf wirklich verbunden mit meiner Aufgabe.

00:07:44: Es war ja nicht so als hätte ich irgendwie Schrauben verkauft oder so.

00:07:47: vielleicht gibt es auch Schraubenverkäufer die... ganz verbunden mit

00:07:51: ihrem Produkt

00:07:52: sind.

00:07:52: Aber

00:07:53: ich bin ja ernsthaft der Meinung, dass Tageszeitung ein Produkt ist das die Welt braucht und also ich konnte überhaupt nicht loslassen.

00:08:09: Ich habe immer weiter...

00:08:09: Ein Stück drauf eine Identität, ne?

00:08:11: Hatte ich auch alles gemacht?

00:08:14: Ja, das stimmt.

00:08:16: Identität ist eigentlich das richtige Wort und ich habe ja auch mein ganzes Leben lang mich damit beschäftigt also jetzt vielleicht nicht mit zwölf aber als es darum ging meine Berufswahl zu treffen war das meine erste Wahl und ab da war ich sozusagen verhaftet mit diesem Thema.

00:08:32: Und ja ich komme davon einfach nicht los.

00:08:34: Ich hab immer weiter darauf rum gedacht und immer wieder... ich fiel auch immer wieder zurück in alte Muster wollte weiterhin die Tageszeitung retten und ja.

00:08:47: Was hast du da gemacht?

00:08:49: Hat dir da was geholfen oder muss... Hast es einfach ausgehalten, oder wie kann ich mir das vorstellen?

00:08:53: bist du ständig laufen gegangen oder...?

00:08:57: Nee, ich bin tatsächlich an den Spazieren gegangen.

00:08:59: Ich habe zwei Hunde gehabt zu diesem Zeitpunkt und nein drei Hunder hatte ich schon.

00:09:04: Und ich bin einfach hier in der Zeitspazierung gegangen An der Küste lang am Wasser Jeden Tag Stundenlang Einfach nur spazieren, habe mich irgendwo hingesetzt auf ein Stein und hab aufs Meer geguckt.

00:09:14: Und genau das war die neue Aufgabe, die ich hatte.

00:09:19: Gibt es so einen schönen Spruch?

00:09:20: Die besten Bege entstehen im Gehne.

00:09:22: Du

00:09:26: bist zu bei mir jetzt zumindest.

00:09:28: Bist du dann mit dem Weg einfach weiter gegangen oder gab's dann irgendwann den Mund?

00:09:32: Ich will jetzt hier bleiben ist irgendwie heilsam.

00:09:34: Das ist jetzt meine Idee.

00:09:38: Ja, ganz richtig.

00:09:43: Ich hatte mir ein Jahr Zeit genommen und habe nach einem Jahr oder nicht ganz nach dem Jahr irgendwann muss man sich ja mal darum kümmern wie es weitergehen soll.

00:09:52: Habe ich so überlegt was mache ich denn jetzt?

00:09:54: Was will ich dann jetzt eigentlich?

00:09:56: Und hab überlegt ich will da eigentlich nicht mehr zurück weil ich gemerkt habe, dass mir das nicht gut getan hat.

00:10:09: Mir fehlt da eigentlich ganz viel was sich ersetzt habe durch meinen damaligen Traum aber mir fehlt ein anderes, mir fehlt eine Freundin und mir fehlt Leben eigentlich.

00:10:20: Mir fehlte Zeit für meine Hunde, mir fehlten Zeit für mich, meh fehlter Sporten... mir fellte eigentlich ganz viele.

00:10:27: was mir vorher gar nicht aufgefallen ist.

00:10:29: War am Ende richtig gut, dass ihr eine Meinungsverschiedenheit hattet?

00:10:33: Ja.

00:10:34: Also ich bin im Nachhinein... Und hättest

00:10:36: du es irgendwann gemerkt für dich oder irgendwie weitergemacht?

00:10:39: Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher.

00:10:40: Ich glaube, ich hatte einfach weiter gemacht und insofern bin ich meinem damaligen Gesellschaften der mit dem ich ja nicht freundschaftlich auseinandergegangen bin, den bin ich jetzt eigentlich sehr dankbar.

00:10:58: Was ist denn die Geschichte

00:10:59: echt?!

00:11:03: Ich habe gedacht, was mache ich jetzt?

00:11:05: Und ich war ja auch nicht alleine.

00:11:06: Ich hatte meinen Mann

00:11:07: dabei

00:11:08: und dann saßen wir uns gegenüber und haben uns angeguckt, was machen wir jetzt?

00:11:13: Wir stellten eins für eins ganz klar, wir wollen nichts zurück!

00:11:19: Hier ist es schön.

00:11:21: Hier kommt man zur Ruhe, also die Britannie war für mich nicht nur als ich das Jahr dort verbracht habe sondern auch schon davor.

00:11:29: Ich hatte ja ein Ferienhaus.

00:11:30: hier war so mein Energieort.

00:11:32: Ich bin hier total bekloppt eigentlich mit dem Auto Freitag abends nach der Arbeit losgefahren Bin hier zwölf Stunden hingedüst oder vierzehn Stunden je nachdem wie lange ich gefahren bin.

00:11:43: Bin hier morgens am Samstagmorgen angekommen hab anderthalb Tage geatmet und hab mich dann wieder ins Auto gesetzt, bin am Montag früh wieder zur Arbeit gegangen.

00:11:54: Also so stark war diese Einziehungskraft dieses Ortes für mich und die Energie.

00:11:58: Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich etwas tue was mich schlaucht.

00:12:02: Es ging mir nach diesem Ort besser.

00:12:05: also es ist ein Energieort für mich.

00:12:07: Und nicht nur für mich sondern auch für meinen Mann.

00:12:09: Wir haben beide hier gesessen und wir haben gesagt ne wir wollen ja eigentlich nicht mehr weg!

00:12:14: Was können wir hier tun?

00:12:17: Und jetzt wohnen wir ja nun wirklich am Ende der Welt.

00:12:21: Hier ist eigentlich nicht so wahnsinnig viel, das ist auch kein... Also die Britannia hat ja auch sehr touristische Plätze aber hier ist wirklich nix.

00:12:31: und wir haben dann überlegt was werden wir denn jetzt?

00:12:33: Landwirt, Fischer oder irgendwas mit Tourismus?

00:12:39: Also Landwirt war nicht so unser Fischer, war eigentlich auch noch nicht so richtig.

00:12:43: Wir haben gedacht wir machen irgendwas mit Tourismus und sind dann auf die Idee gekommen okay dann vermieten wir hier Ferienhäuser weil Hotels gibt es ja nicht und dann muss man sich halt selber was aufbauen.

00:12:55: und dann haben wir gesagt vermieten fernhäuse und das machen wir jetzt seit zwölf Jahren

00:13:01: Und ist super?

00:13:03: Ist

00:13:06: super!

00:13:07: Auch keinen Heimweh?

00:13:10: Also, Heimwehr habe ich überhaupt nicht.

00:13:12: Und bereut hab' ich's auch nicht.

00:13:13: Es gibt wie überall Höhen und Tiefen, aber bereut haben mich nicht.

00:13:20: Jetzt kann ich mir vorstellen, dass viele sagen na super die hat natürlich auch viel Geld Geschäftsführerin wenn ich da schon höre Säckeweise ausgestattet mit Kohle.

00:13:31: Wenn man so komfortabel gebetet ist dann ist das ja auch kein Problem auszusteigen.

00:13:36: was würdest du zu diesen Gedanken sagen?

00:13:40: Also

00:13:40: erstmal

00:13:41: muss ich dazu sagen ja stimmt Das wäre ohne das Geld nicht gegangen, ehrlich gesagt.

00:13:47: Also wir mussten ja erst mal um Häuser zu vermieten ein paar Häuser haben und die muss sich kaufen.

00:13:53: also insofern ohne dass Geld wird schwierig gewesen.

00:13:56: Das muss ich zugeben.

00:13:57: und wir haben als nachdem wir uns ein paar Häuser gekauft... Es hört sich auch so schlimmer ne?

00:14:01: Ein Paar Häuser gekauft haben.

00:14:05: Aber es war eine Investition!

00:14:08: Aber wir haben dann noch ein Haus über einen Kredit erworben

00:14:14: und

00:14:15: das war so schwierig diesen Kredit zu bekommen, obwohl wir ja nun schon Eigentümer mehrerer Häuser und Liegenschaften waren.

00:14:23: Und also ich glaube wirklich dass für jemanden der jetzt nicht so komfortabel ausgestattet gewesen wäre wie ich schwierig gewesen wäre.

00:14:33: Das stimmt muss ich einfach zugeben

00:14:38: Siehst du eine Möglichkeit, eine Alternative aus deiner Position heute wie jemand der nicht so gut ausgestattet gewesen wäre?

00:14:45: Auch einen Ausstieg hätte hinkriegen können.

00:14:47: Ich meine allein das sabbatical zu nehmen ist ja auch schon ein großer Luxus, ne?

00:14:51: Ja!

00:14:51: Das war ein totaler Luxus den ich mir gegönnt habe.

00:14:55: Wann konntest du auch?

00:15:00: Ich habe mir darüber nicht so viele Gedanken gemacht, weil ich es ja konnte.

00:15:05: Aber ich würde jemanden, der nicht so gut ausgestattet ist deswegen nicht sagen du kannst das nicht tun.

00:15:13: Es gibt bestimmt andere Möglichkeiten und die muss dieser jemand dann finden.

00:15:18: Und der findet die auch, also ich habe irgendwie den Eindruck gehabt dass sich manche Dinge bei uns einfach gefügt haben.

00:15:25: wir hatten die Entscheidung getroffen es war die richtige Entscheidung und es fügte sich eine Tür schlossig eine nächste öffnete sich.

00:15:32: so war das

00:15:33: ja

00:15:35: und ich glaube wenn wenn jemand für sich diesen diesen also wirklich sich sagt Das will ich.

00:15:42: Das möchte ich machen, dann geht das

00:15:44: auch.".

00:15:45: Dieses Prinzip – wo geht eine Tür auf und wo kann ich mich nach meiner Intuition weiterentwickeln?

00:15:53: Dieses Prinzip versuche ich ja auch zu leben!

00:15:56: Und denke

00:15:57: immer Ja aber zwischendurch sind die Zweifel doch groß und ist es jetzt eine Spinnerei oder ist es richtig?

00:16:09: Ich finde die Geschichte macht mir viel Mut.

00:16:11: Danke!".

00:16:12: Ich glaube, man braucht einfach auch eine Portion Glück und vor allem Vertrauen.

00:16:17: Vertrauen in sich selbst!

00:16:18: Und Vertrauen auch so ein bisschen in das Schicksal, dass es da schon richtend wird?

00:16:22: Ja auf jeden Fall.

00:16:23: Also ich glaube dieses Vertrauen an sich selbst ist wichtig.

00:16:27: Wenn man mit großen zwei... also natürlich hat man Zweifel.

00:16:30: Das ist ja gar keine Frage.

00:16:31: Die gehören glaub' ich

00:16:31: auch dazu sonst fokussiert man sich auch

00:16:33: nicht nachsonst.

00:16:35: Die muss man glaube ich auch haben damit man besser wird.

00:16:38: Man fängt ja nicht als Experte an wenn man irgendwie... Wenn man sich abricht und etwas Neues anfängt, dann muss man auch erst mal lernen.

00:16:46: Und lernen tut man durch Fehler und man braucht die Zweifel.

00:16:52: Die helfen einem dabei besser zu werden in dem was man tut und was man machen will.

00:16:57: Ja sonst wäre man glaube ich nur zu leicht fertig wenn man diese Zweife nicht immer wieder einmal so als Leitplanke hätte.

00:17:09: Du hast ja

00:17:10: deinen Traum Marathon-Laufen wahrgemacht.

00:17:12: Und du hast vorhin, als wir kurz vorher gesprochen haben gesagt... Ja ich habe jetzt den vierten gelaufen und ich würde nicht mehr sagen dass das ein Wunsch ist, dass inzwischen nur noch ein Ziel fühlt sich auch nicht mehr so euphorisch an wie der erste Marathon.

00:17:25: Das weiß ich!

00:17:27: Hast du mir verraten?

00:17:28: Anderses Thema ja.

00:17:31: Unser nächstes Thema.

00:17:33: Ja und jetzt nochmal die Frage Hast du dann immer noch Zweifel oder trainierst du das jetzt so weg und das ist eine Selbstverständlichkeit?

00:17:42: Oder bleibt es ein Traum?

00:17:43: bei Inge habe ich immer noch so höre ich so dazwischen.

00:17:46: Es ist immer noch zauberhaft hier.

00:17:47: Ich kann kann mich gar nicht satt sehen, dass immer noch

00:17:51: wo bin

00:17:51: ich was hab ich mir ermöglicht oder war auch möglich für mich?

00:17:55: Und Bei dir wie ist das da?

00:17:59: also wie vorhin schon sagt ich wird es nicht als Ich finde das nicht so hochhängig.

00:18:05: Für mich ist es ein sportliches Ziel, für mich viel entscheidender ist das Training, dass man da diszipliniert und strukturiert durchgegangen ist auch die Menschen, die mich begleitet haben oder denen ich begegnet bin.

00:18:21: Das ist der Marathon Der Lauf.

00:18:25: am Schluss ist dann quasi nur die Kirche auf der Hälfte.

00:18:29: Es ist nicht das eine Ziel, sondern es ist die ganze Vorbereitung.

00:18:34: Das ganze Paket was eigentlich so... ...das Ganze für mich wertvoll machte und am Schluss dieser eine Tag, diese eine Marathon hat dann quasi bis Gudi obendrauf.

00:18:46: aber als Traum würde ich's halt nicht mehr bezeichnen weil ich bin im Jahr zwei tausend siebzehn also vor bald zehn Jahren meinen ersten gelaufen.

00:18:59: Das nutzt sich dann auch so ein bisschen ab, oder?

00:19:01: Also das erste Mal ist immer... Ja, das kriegst du nicht nie wieder und es ist so das Highlight.

00:19:08: Und dann wird das irgendwie auch ich will nicht sagen kein Standard.

00:19:11: Das kann man bei Marathon glaube ich nie sagen.

00:19:14: Es ist eine unfassbare... Ist das immer geisteskarkt?

00:19:23: Ja als Traum würde ich's nicht mehr sehen.

00:19:25: Aber hast du... Als für die kleine Träumchen.

00:19:29: Aber

00:19:29: hast du denn jetzt das Gefühl, du brauchst einen neuen Traum oder kannst du den noch weiter träumen?

00:19:34: Also für mich... also ich werde wieder einlaufen weil es einfach für mich so zum Sport dazugehört.

00:19:47: Also was ja schon ist aber vielleicht jetzt eine ganz andere Spur ist dass man wenn man sich sowas erfüllt dann erstmal ne Euphorie hat für nen Moment Ich hatte das diesmal nicht so aus anderen Gründen Und dass man dann aber denkt, ja und was jetzt?

00:20:02: Also dann hat man das so abgehakt.

00:20:04: Dann steht man erst mal da und jetzt.

00:20:08: Was kommt als nächstes?

00:20:10: Man muss sich schon aufpassen, dass man nicht immer sagt höher schneller besser sondern dass man sich auch mit dem was man geleistet hat zufrieden gibt.

00:20:20: Das ist vielleicht sogar freut.

00:20:22: Also hier wird es so unfassbar großartig, sowas zu machen und dass der Körper das mitmacht.

00:20:27: Da ist ja auch ein Stückchen, das man da dankbar sein kann!

00:20:31: Das bin ich total... also denke.

00:20:33: Und

00:20:33: jetzt Glugscheiß anzuwählen?

00:20:34: Aber das ist so was ich denke denn.

00:20:36: Oh wow, irre.

00:20:37: Ja, er ist... Das denke ich auch bei meiner Historie, mit meinen vielen Beweichen und Unfällen.

00:20:44: Und Opés die es in meinem Leben hatte... ...denk ich bin ich meinem Körper sehr dankbar dass er ja auch mit einundfünfzig noch Marathon aushält.

00:20:51: Und das ohne große... Also am nächsten Tag kann ich nicht so gut die Treppen runterlaufen.

00:20:55: Aber das war's dann schon an bewegenden Bewechen!

00:20:59: Wenn du bis hinterher hast du noch getanzt habe ich gesehen?

00:21:02: Das war davor.

00:21:03: Es war im Startblock!

00:21:05: Also

00:21:05: der Krass, jetzt tanzt die noch?

00:21:09: Das war mein Warm-up.

00:21:13: Ich musste irgendwie wach werden, ich hab die Nacht davor, weil wir

00:21:17: ...

00:21:19: Ich habe schon im Oktober, man muss ja natürlich ganz frühzeitig buchen in Hamburg, sonst ist es ganz schnell alles ausverkauft, es sind ja forty-seitigtausend Läufer Und ich hatte dann irgendwie so ein bisschen auf den Preis geguckt und auf die Erreichbarkeit.

00:21:34: Ich habe dann ein, wie ich finde, ganz hübsches Honeymoon-Zimmer gebucht was sich nachher als ein früheres Edelbot herausstellt.

00:21:45: Ich war da mit einer Freundin, also meiner Trainerin und Freundin.

00:21:48: Die hat sich dann nur so kurzfristig mit einem gebucht quasi.

00:21:52: Es war echt ein Abenteuer.

00:21:55: Wir kamen dann da rein und hatten wirklich noch dieses aus dem achzehnten Jahrhundert gefühlte Bordellzimmer, das mit Nichten so aussah wie auf den Fotos also mit so

00:22:06: Pogattappi

00:22:08: hier vorhänge und zum Walder hin über dem Polsterbett ist wenn man der so drauf haut irgendwie gefühlt von den Melben nach oben sparen was es macht.

00:22:18: Es war echt ein Abenteuer, was aber dem... Und dann hatten wir so über den Bett.

00:22:21: Wir zwei Frauen einen Riesenspiegel und wir so... Das war wirklich... Ja es waren Abenteurer und von dem Bad werde ich jetzt gar nicht anfangen zu reden und hatte aber zu

00:22:39: folgen...

00:22:42: Klar, das konnten wir uns nicht hingehen lassen.

00:22:45: Hat ja aber zur Folge, dass wir beide mit dem Staub sehr zu kämpfen hatten und nachts einen dicken Kopf und beide überhaupt nicht schlafen konnten.

00:22:53: Und jedes Mal wenn eine von uns sich bewegt hat, dann heißt es, hat das ganze Bett gerockt!

00:22:58: Dann bricht es gleich zusammen und ... Na ja, und dann bin ich anstatt mit viel Energie, ganz wenig, eigentlich gar kein Schlaf an den Start gegangen.

00:23:09: Das war natürlich nicht so schön.

00:23:12: Es gibt so ein Video, das hat eine Freundin von mir gemacht, anstatt irgendwie die Party zu machen am Start.

00:23:18: Ich sank mein Kopf schon nach vorne mit Augen zu.

00:23:24: Oh je!

00:23:25: War lustig.

00:23:27: So im Nachhinein.

00:23:29: Im

00:23:29: Nachtgarten

00:23:30: haben wir was zu erzählen.

00:23:32: Wenn nicht immer

00:23:33: alles glatt läuft,

00:23:34: hat man dann nachher etwas zu erzählern?

00:23:37: Ja, so ist es.

00:23:40: Ja, ich mache jetzt mal einen kleinen Werbeblock und rede von meinem Traum.

00:23:45: Nämlich mit der Inga zusammen in die Britannien eine tolle Mahlreise zu machen.

00:23:49: Mab-Mab-Werbung!

00:23:51: Und jetzt aufs Datum

00:23:53: geeinigt?

00:23:56: Sag mal das Datum... Wann sind wir bei dir zu Gasten mit unserer Mahleise?

00:24:00: Achtendelften bis zum fünfzehnten Elften.

00:24:03: Zwei tausend sechsundzwanzig also dieses Jahr.

00:24:07: Genau heute startet die Werbung.

00:24:09: Heute startet die Werbung und vielleicht musst du aber noch einmal erzählen, liebe Annette.

00:24:15: Warum das dein Traum ist?

00:24:20: Ja weil ich musste gerade lachen, weil Juli vor Marathon eingeschlafen ist.

00:24:26: Ich bin ja ursprünglich recht angespannt.

00:24:30: Ich bin tatsächlich in meiner Examsklausur im Strafrecht eingeschlafen komplett.

00:24:35: Und hab die nur beenden können, weil ein Freund der Kommilitone dann gesagt hat ich muss mal eben aufs WC und dann da mein Fisch rumgeklopft hat.

00:24:45: Und ich war mit nichtem gelangt weit sondern ich war derartig angestrengt und konnte nicht schlafen.

00:24:53: Das ist mich ... In dem Moment, in dem ich den Sachverhalt gelesen habe eingeschlafen wird.

00:25:02: Ich war dann beruhigt, konnte ich ja

00:25:04: und dann

00:25:05: waren wir

00:25:06: mit nerfem System runter eingeschrafen.

00:25:09: Jetzt bin ich sicher!

00:25:11: Und dann habe ich aber geschrieben mein lieber Mann es ging nicht so richtig gut aus das waren nur vier Punkte aber das Examen war in Ordnung am Ende und man kann denn auch mündlich ein bisschen was rausholen grundsätzlich zufrieden, aber mit dem Job irgendwann nicht mehr.

00:25:28: Weil diese ewigen Konflikte und die ewig sie wiederholenden Konflikte im Familienrecht machen dich einfach schlicht Mürbe.

00:25:37: Darf ich gar nicht so weit ausholen?

00:25:39: Mir ist klar dass ich Menschen gut begleiten kann, aber ich habe einfach gesucht wie kann ich Menschen anders begleite?

00:25:46: und ähnlich wie Inger habe ich mich dann an einem Thema festgehakt, Menschen zu begleiten.

00:25:53: Bin Coach geworden, Systemtherapeuten, Aufstellungstherapeutin, also jetzt schon länger eine Coachingpraxis und irgendwie mich selber dabei zwar in den Ausbildungen immer wiedergefunden aber nicht so richtig beruflich ausleben können oder nur Anteile.

00:26:16: und dann hab' ich hobbymäßig gemalt Und das war für mich so der Ausgleich.

00:26:23: Ein bisschen Sport, ein bisschen Malen und hatte mit einer Freundin zusammen einen Atelier hier im Dorf nebenan.

00:26:29: und sie wiederum plante mit einer Freunden eine Ausstellung und die haben mich überredet mitzumachen.

00:26:37: und in dieser Ausstellung, das war zwanzig vierundzwanzig, habe ich Bilder verkauft und hab gedacht ach was!

00:26:44: Das war Enger, dass war diese berühmte Tür die aufgeht wo man denkt, ach nee im Ernst.

00:26:50: also das ist jetzt gar nicht nur mein Ausgleich sondern es stand noch viel mehr als der Verkauf.

00:26:59: Es waren sehr viele Leute da und eine Frau stand vor einem meiner Bilder und fing an zu weinen Wie hast du das gewusst?

00:27:08: Und ich wusste gar nicht, was sie meint.

00:27:10: Das mich das so berührt!

00:27:12: Woher kennst du dieses

00:27:13: Thema?!

00:27:13: Du bist gesehen ja... Ich male viel mit Gold und viel so Welten die man gar nicht richtig greifen kann sondern die mehr oder weniger angedeutet sind und die viel Interpretationsspielraum geben.

00:27:31: Das war für mich ein Erlebnis, dass da jemand sich dieses Bild anschaut und ein ganz eigenes Erleben damit verbindet.

00:27:39: Und zwar so anrühren das die Tränen kommen!

00:27:43: Ja...

00:27:44: Und dann war der Wunsch geboren ich möchte es in meinem Leben noch mal wirklich erleben als Malerin zu arbeiten.

00:27:52: Und das habe ich dann konsequent verfolgt.

00:27:54: Inzwischen haben wir ein größeres Atelier gerade beziehen können auf einem leer gezogenen Hof.

00:27:58: Ich hoffe, dass das auch länger bleibt Hängt natürlich auch so ein bisschen daran, wie es mit dem Hof weitergeht.

00:28:07: Und ja, liebe Inga!

00:28:11: Fass mal zusammen was was bieten wir an?

00:28:14: Du hast

00:28:15: auf deiner Internetseite auch zusammengefasst.

00:28:17: Ich werde den Link nachher verlinken

00:28:22: in unsere

00:28:23: Bio.

00:28:25: Was bieten wir an?

00:28:27: Wir bieten eine Malreise als allererstes.

00:28:30: Wir malen uns die Welt, wie sie uns gefällt und Annette wird als Künstlerin zur Verfügung stehen und Anleiten, Hilfestellung geben.

00:28:39: Material ist natürlich vorhanden für jeden.

00:28:41: der Spaßrat mit Materialien auch zu arbeiten kann sich was suchen auf unseren Wanderungen wie auch immer.

00:28:50: Und wir malen erstmal und das ist das große Thema.

00:28:55: Wenn ich ganz kurz einhaken darf, dass es eine Maltechnik du musst überhaupt nicht malen können?

00:29:00: Überhaupt nicht!

00:29:01: Sondern es malt sich quasi von alleine.

00:29:03: Wir machen einen bestimmten Untergrund.

00:29:05: Wir arbeiten auch mit Pflanzen wo wir Farbe raushämmern und es geht einfach nur um den Mutfarbe auf einmal unter Grund zu bringen uns sich zu leiten lassen von dem was entsteht Und am Ende werden es schöne Ergebnisse sein, das kann ich schon mal sagen.

00:29:22: Ohne dass du auch nur einen Strich malen kannst.

00:29:25: Da wird nichts gewertet und ist

00:29:27: Gemeinschaft... Überhaupt nicht!

00:29:28: Um Gottes Wille?

00:29:28: Nein!

00:29:29: Es ist einfach erleben.

00:29:31: Genau.

00:29:31: Und eine Meinschaftsgefühl ne?

00:29:33: Ja genau.

00:29:33: Wie viele Teilnehmer,

00:29:34: wieviele Teilnehmer?

00:29:35: also was ist so die maximale Teilnehmerzahl?

00:29:38: Wir haben Platz für acht.

00:29:40: wir wollen auch nicht in einer zu große Gruppe weil wir wollen es schon persönlich überschauen.

00:29:46: Aber wir wollen ja auch unsere Inspiration auf den Wanderungen sammeln.

00:29:52: Das heißt, wenn wir da mit riesen Gruppen unterwegs sind dann kriegt man ja eh nichts mit von der schönen Natur und den schönen Farben der Britannien.

00:29:59: also zur Mittagspause bieten wir geführte Wanderung auf Capsison also dem Cap auf dem wir hier sind an und danach geht es weiter mit Malen oder Annette.

00:30:11: Wir haben Vollverpflegung das heißt wir wohnen zwar alle in Ferienhäusern aber Es gibt Verpflegung.

00:30:19: Also man muss nicht selber kochen, nicht selber einkaufen für das leibliche Wohl ist gesorgt und wer möchte kann sich dann noch Inspiration naturheilkundlicher Art holen.

00:30:31: wie kann man eigentlich so ein bisschen unterstützen im Winter gegen den Blues zu arbeiten, der einen sein oder andere Mal im Winter überfällt.

00:30:43: Dunkle Jahreszeit kann ja mal passieren dass man ein bisschen melancholisch wird.

00:30:48: Ja mit Ernährung und du gibst ja auch Tipps oder Hintergrundwissen wie Pflanzen und Ernährungen wirken in unserem Körper wie wir auch mit Pflanzen uns unterstützen können.

00:31:07: Wie sagt man das richtig?

00:31:10: Erzähl mal!

00:31:12: Ja, also es gibt ganz viele Möglichkeiten was man dagegen tun kann.

00:31:16: ich mache gerade eine Ausbildung als Heilpraktikerin und da habe ich mich mit dem Thema beschäftigt und man kann nicht nur mit Pflanzen arbeiten aber auch mit Farben.

00:31:29: Es ist nachgewiesen wissenschaftlich das Grün- und Blau eine Wirkung, eine Wirkung darauf hat wie es dir geht.

00:31:37: Und da ist man hier natürlich richtig aufgehoben in der Britannie denn das Meer ist grün und blau und das Witzige ist dass der Bretone nur ein Wort für diese beiden Farben hat.

00:31:51: Ich dachte in der britannien gibt es ganz viele Wörter für viele viele Farben und auch irgendwie Blaus die es nirgendwo anders gibt.

00:31:57: aber blau- und grün ist dasselbe im bretonischen

00:32:00: Ja,

00:32:01: das heißt Glas.

00:32:05: Also ich finde es so ein wunderschönes Wort für zwei Farben aber

00:32:08: egal.

00:32:09: Glas heisst auch im französischen Eis oder?

00:32:12: Das ist aber Glas!

00:32:16: Und britannisch und französisch ist auch ganz was anderes.

00:32:19: Der Britone wird jetzt ganz empört sagen, dass

00:32:24: er die deutsche sei.

00:32:26: bitte zu Hause bleiben?

00:32:28: Nein das sagen die Briton nicht!

00:32:29: Die sagen komm her liebe Annette.

00:32:34: Man kann also mit Farben arbeiten, man kann mit Bewegungen arbeiten.

00:32:37: Man kann mit Ernährung arbeiten und mit Pflanzen arbeiten.

00:32:43: Also es gibt unheimlich viele verschiedene Möglichkeiten und die stelle ich alle mal vor und jeder sucht sich aus was ihm gefällt.

00:32:50: Und Ziel ist wirklich nach dieser Woche erstmal schöne Arbeiten zu haben, die wir auch verschicken können damit sie dann auch nach Hause kommen.

00:33:01: Neudeutsch Werkzeugkoffer dabei zu haben.

00:33:05: Wie komme ich gut durch die dunkle Jahreszeit und vielleicht ja auch die manchmal ein bisschen anspruchsvolle Weihnachtszeit?

00:33:12: Mein Kind kam gerade rein, es ist erwacht!

00:33:18: Vielen Dank, ihr Lieben.

00:33:19: Bei uns

00:33:21: fallen schon die Türen!

00:33:23: Ja vielen dank fürs zusehen zuhören.

00:33:26: Inga ich glaube wir machen auch noch mal so kleine Filmchen und erzählen nochmal vielleicht genau und vielleicht zeigen wir auch nochmal ein paar Bilder.

00:33:32: und auf alle Fälle auf deiner Internetseite Ferien im Finister sind schon einmal alle Informationen zusammengetragen.

00:33:41: über die Britanie soll sich jeder sein eigenes Bild machen und unbedingt kommen.

00:33:45: Jule willst du nicht auch mitkommen?

00:33:50: Vielleicht.

00:33:52: Ich wünsche euch einen schönen Wochenende!

00:33:53: Das passt auch nicht aus, wenn du da auf dem Fahrrad durch die Gegend fährst.

00:33:57: Das ist übrigens in Frankreich tut das.

00:33:58: jeder kann seinen Fahrrad mitnehmen.

00:34:00: Da kannst du leider überhaupt nicht dran vorbeikommen überall kolonnenweise Fahrradfahrer.

00:34:07: Ich gebe mein Bestes.

00:34:09: Tschüss!

00:34:16: Das war der Wochenendschnack für dieses Mal.

00:34:18: Vielen Dank an Inger.

00:34:21: und ja was wir gelernt haben Manchmal sind die Träume

00:34:26: viel

00:34:27: näher, als wir es so denken.

00:34:29: Aber es braucht eine Krise.

00:34:31: um sie zu entdecken und um Sie zu entdenken ist es gut die Aufmerksamkeit auf

00:34:36: das

00:34:36: zu richten was nahe ist und was mir Energie gibt!

00:34:41: Und dann die Frage zu stellen wie kann ich diese Nahenergiequelle so für mich erschließen dass sie ein wesentlicher Teil meines alltäglichen Lebens wird?

00:34:53: In diesem Sinne Viel Freude und Erfolg bei der Umsetzung deiner Träume.

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